Monsheim wird seiner Favoritenrolle trotz Ausfällen gerecht - Nauheim scheitert am Heimvorteil
Eventuelle Bedenken, wie stark sich einerseits Rot-Weiß Nauheim mit ihrem Bundesliganeuzugang Marcus Schäfer präsentieren würde, da andererseits den Hausherren zwei ihrer besten Akteure fehlten, erwiesen sich als überflüssig.
Marcus Schäfer, der schon im Vorjahr mit Mörfelden am Wiesengrund nicht richtig zurechtkam, konnte auch dieses Mal mit den restlichen verhältnismäßig schwachen Nauheimern keine Akzente setzen. Mit 950 konnte er gegen den Neuzugang Daniel Dietrich gerade 11 Punkte herausholen. Daniel Strefler hingegen hatte seinem Gegenspieler mit einem starken Auftakt von 506 schnell die Zähne gezogen, so dass Patrick Schaffarczyk nach 100 Wurf mit 407 ausgewechselt wurde. So ergab der erste Durchgang 81 Kegel Vorsprung, wobei Daniel Strefler 959 und Daniel Dietrich 939 Kegel erreichten. Der eingewechselte Sven Dionysius ergänzte 460 Kegel.
In der Mittelpaarung setzte sich die Überlegenheit der favorisierten Gastgeber fort. Jonas Hudel (935) und vor allem der zweite Neuzugang Christian Schenk mit Tagesbestergebnis von 977 Kegel konnten Andreas Mars (907) und Marcus Dillmann (922) weitere 83 Kegel abnehmen, so dass die Schlussachse den 164-Kegel-Vorsprung verwalten sollte. Nachdem Sebastian Klonner nach einer starken Vorbereitung die ersten drei Bahnen etwas vergeigte, womöglich durch den großen Vorsprung, rette er sich noch auf 897; Frank Breyvogel steuerte solide 939 bei. Da beide lediglich je einen Kegel abgaben, fiel der Sieg mit 162 Kegel recht deutlich aus.
Der Auftakt in eine verheißungsvolle Spielrunde ist damit getan. Auch ohne die zwei besten Akteure Daniel Krüger und Gerd Böss, konnten sich die Monsheimer klar behaupten.
Andreas Schork
SKC Monsheim