Frammersbach bleibt erster Verfolger des Tabellenersten - ThSV jedoch gut für eine spannende Spielgestaltung
Mit Startschwierigkeiten kämpfte der KSC Frammersbach, der nach dem ersten Drittel den ThSV Langensalza erst einmal mit 33 Kegeln ziehen lassen musste. Christoph Welsch (943) und Kevin Laubach (863) konnten aber im weiteren Verlauf die „Drei Türme“ wieder in ihre Schranken verweisen und ein Guthaben von 43 Kegeln für ihre Farben erkämpfen. Das sollte für eine erfolgreiche Partie ausreichen, da Christian Pfister (881) und Ronald Kirsch (901) ihre Gegenspieler auf weiten Strecken in Schach hielten. Mit knappen 15 Kegeln Vorsprung gewannen die Frammersbacher und sitzen damit weiterhin dem Tabellenersten, PSV Franken Neustadt, ganz dicht im Nacken.
In einer weitgehend ausgeglichen verlaufenden Partie fehlte den Thüringern gegen Ende der Spielzeit das nötige Kegelglück, um die hart umkämpften Punkte aus Frammersbach entführen zu können. Der Tabellenzweite steigerte sich gegenüber dem letzten Heimspiel beträchtlich, blieb jedoch immer noch unter seinem bisherigen Saisondurchschnitt. Die Zeit ist wohl auch an den vier Bahnen im Sportzentrum „Lohrtal“ nicht spurlos vorüber gegangen. Das mussten im Anfangspaar Udo Wasewitz (899) und Steffen Goldberg (904) trotz ihrer ansprechenden Resultate recht schnell zur Kenntnis nehmen. Dennoch hatten beide ihre Kontrahenten lange Zeit sicher im Griff. Zwar steigerte sich Rene Appel mit einer tollen letzten Serie (257) noch auf 930, doch parallel dazu versagten dem Besten aus der Partie gegen Gebesee, Felix Imhof (840), die Nerven. Die ThSV-Akteure vermochten ihren zwischenzeitlichen Vorsprung so halbwegs über die Runden zu bringen.
Umgekehrte Vorzeichen bestimmten dann den zweiten Durchgang. Christoph Welsch ((943) als Tagesbester zog seinen Mitstreiter Kevin Laubach (863) trotz schwächerer Schlussbahnen mit. Holger Kröber (841) konnte dieses Mal leider nicht mit einem besseren Ergebnis aufwarten. Da auch David Rimbach (899) einige Kegel verlor, drehte sich die Begegnung zu Gunsten der Gastgeber.
Jedoch gingen Heiko Zenker und Norbert Graul trotz ihres Rückstandes von 43 Zählern keineswegs chancenlos in das letzte Wettkampfdrittel. Beiden gelang ein Start nach Maß und sie setzten Christian Pfister (881) und Ronald Kirsch (906) sofort unter Druck. Doch die Frammersbacher hielten dagegen und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. So rettete der KSC schließlich entscheidende 15 Zähler über die Zeit.
Astrid Herger/Rinaldo Schaller