Friedberg/Dorheim beendet Vorrunde im oberen Mittelfeld - Gebesee deutlich geschlagen
Zum Abschluss der Vorrunde kam nochmal „frischer“ Wind in die Stadthalle in Friedberg. Mit dem KSV Gebesee musste sich der erste Neuling der aktuellen Saison den schweren Kegelbahnen in Friedberg stellen. Bereits bei der Begrüßung von Uwe Stollberg konnte man hören, dass sich der Ruf der Friedberger Kegelbahnen, dass diese nicht leicht zu spielen seien, bereits bis nach Gebesee herum gesprochen habe und man deshalb gespannt sei, was am Ende dabei herauskäme.
Die durch die plötzliche Erkrankung von Michael Meyer etwas umgestellte Friedberger Mannschaft begann mit Holger Preuß, Jan Hofmann und Mario Klein. Jan Hofmann, der nach seiner Einwechslung in Neustadt erst zu seinem zweiten Einsatz in der laufenden Saison kam, sah man die fehlende Spielpraxis an. Durch viel Pech bei seinen Anwürfen verbaute er sich ein besseres Ergebnis und kam lediglich auf 800 Kegel. Sein Gegner Christian Stollberg kam auch nicht wirklich in Fahrt und musste sich ebenfalls mit 800 Kegeln begnügen. Mario Klein lieferte sich mit Fabian Bloch über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe, ehe sich Klein im letzten Durchgang endgültig absetzen konnte. Mit 827 Kegel musste sich Christian Stollberg knapp Mario Klein (852 Kegel) geschlagen geben. Routinier Holger Preuß spielte sein Spiel gegen Anton Heß in gewohnter stoischer Ruhe runter und verwies seinen Kontrahenten, der es nur auf 824 Kegel schaffte, mit einem ordentlichen Ergebnis von 870 Kegeln auf die Ränge.
Mit einem kleinen Polster von 71 Kegeln ging es dann für die letzten sechs Akteure auf die Bahnen. Stefan Pfeiffer (866 Kegel) und Daniel Duchow (904) konnten den Vorsprung gegen die beiden Gebeseer Ralf Stollberg (822) und Patrick Kranold (verletzungsbedingt nur 715 Kegel) deutlich nach oben schrauben. Lediglich Tobias Wolf musste mit seinen guten 883 Kegeln gegen den etwas besser agierenden Uwe Stollberg (89) ein paar Kegel drin lassen.
Unter dem Strich wurde es dann doch ein deutlicher Sieg für die Friedberger. Nachdem die Gastgeber mäßig in die Saison gestartet waren, haben sie sich gefangen und stehen nun punktgleich mit Haibach auf Platz vier mit nur zwei Punkten Rückstand auf die zweitplatzierten Frammersbacher.
Daniel Duchow