Pressebericht

2. Bundesliga Nord Männer: ThSV Langensalza 1 - SG Friedberg/Dorheim 1 (5650:5574)




Langensalza zu Hause eine Bank - Friedberg weiterhin im Negativtrend

Mit einer ansprechenden Leistung fand der ThSV „Drei Türme“ Bad Langensalza gegen die Spielgemeinschaft Friedberg/Dorheim in die Erfolgsspur zurück. 5660:5574 hieß es am Ende zu Gunsten der Gastgeber, die zwar auf Holger Kröber verzichten mussten, den kränkelnden Steffen Goldberg jedoch zum Einsatz brachten.
Die Friedberger, auf deren schwer zu bespielenden Heimanlage nach eigenem Bekunden 5200 Kegel schon ein tolles Mannschaftsresultat darstellen, lebten auf den vergleichsweise ergiebigen Bad Langensalzaer Bahnen sichtbar auf und erzielten mit fast 5600 Zählern ein Ergebnis, über das sie sich auch lange nach Spielende noch freuten. Immerhin betrug der Durchschnitt aller Gästeteams in der „Drei Türme“ - Aufstiegssaison 2012/13 nur 5423 Kegel.
Auch der Verlauf der Begegnung war über weite Strecken ausgeglichen und hatte bis in die Schlussphase hinein aus Sicht der Bahnherren das Potenzial für eine unangenehme Überraschung. Der beste ThSV-Starter des ersten Durchgangs, Udo Wasewitz (977), hatte es mit einem absolut gleichwertigen Kontrahenten (Holger Preuß/967) zu tun; Heiko Zenker musste gegen Mario Klein sogar einige Zähler abgeben (894:911). So blieb es Steffen Goldberg (931) überlassen, gegen Friedbergs Mannschaftssprecher Michael Meyer (875) einen kleinen Vorsprung (49) herauszuarbeiten, auf den die nachfolgenden Starter zwar aufbauen, sich aber zu keiner Zeit ausruhen konnten. Zumal auch während der zweiten Wettkampfhälfte die Spieler aus dem Wetteraukreis nie aufsteckten, um jeden Punkt kämpften und bis zum Schluss gefährlich blieben. Vor allem der Nachwuchsspieler Daniel Duchow begann mit 500 Kegeln über die ersten 100 Wurf überaus erfolgreich und durfte auch mit dem Ergebnis von 972 sehr zufrieden sein. Erst als Marcus Elstner und Norbert Graul auf ihren Bahnen 2 und 3 richtig ins Spiel fanden und Zwischenergebnisse von 503 (Elstner/gesamt 949) bzw. gar 536 (Graul/996) in die Waagschale warfen, neigte sich das Pendel mehr und mehr in Richtung eines zweiten Heimsiegs der Kurstädter. Nicht unerwähnt bleiben sollte schließlich auch die Energieleistung von David Rimbach (ThSV), der im Spiel auf das volle Bild nicht immer ein glückliches Händchen besaß, dies jedoch durch konzentriertes Abräumen wieder auszugleichen und sich immerhin noch auf 903 Zähler zu steigern vermochte.
Im Sog der Tagesbestleistung des Mechterstädters Norbert Graul gelang auch dessen Kontrahenten Stefan Pfeiffer mit 948 eine sehr gute Partie (Tobias Wolf 901).

In Bad Langensalza wollte das Team um Michael Meyer die Wende im aktuellen Negativtrend herbeiführen. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen mussten die Friedberger dem ThSV „Drei Türme“ Bad Langensalza den verdienten Sieg einräumen.
Holger Preuß konnte seine wiedererstarkte Form unter Beweis stellen, aber Michael Meyer geriet gegen Steffen Goldberg etwas mehr ins Hintertreffen, was sein Kollege Mario Klein gegen den „schwächsten“ Gastgeber Heiko Zenker wieder etwas egalisierte. Stefan Pfeifer als tragischer Held der Schlussachse musste gegen den tagesbesten Norbert Graul viel Boden drin lassen. Tobias Wolf und sein Gegner David Rimbach kämpften das gesamte Spiel auf Augenhöhe. Lediglich Daniel Duchow konnte mit friedberger Bestleitung von noch etwas gutmachen, was schlussendlich aber nicht reichte.
Somit steht die SG Friedberg/Dorheim nach einem katastrophalen Saisonstart mit 2:6 Punkten auf Platz 9 und muss nun in den nächsten beiden Heimspielen die Handbremse lösen und den Anschluss an das Mittelfeld wieder herstellen.

Rinaldo Schaller/Daniel Duchow

 

  Norbert Graul brillierte mit 996 Kegeln.

(Foto: ThSV DT Bad Langensalza)


Ergebnisse ThSV Langensalza 1:
Udo Wasewitz 977, Steffen Goldberg 931, Heiko Zenker 894, Norbert Graul 996,
David Rimbach 903, Marcus Elstner 949

Ergebnisse SG Friedberg/Dorheim 1:
Holger Preuß 967, Michael Meyer 875, Mario Klein 911, Stefan Pfeiffer 948,
Tobias Wolf 901, Daniel Duchow 972

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