Erstens kommt es anders... - Ohrdruf bremst Friedberg deutlich aus
Das erste Heimspiel in der noch jungen Saison hatten sich die SG Friedberg/Dorheim rund um ihren Kapitän Michael Meyer deutlich anders vorgestellt. Nachdem die SGler in der letzten Saison nur den Aufsteiger gewähren lassen mussten, bezogen sie unerwartet eine Niederlage gegen den Ohrdrufer KSV.
In der Anfangsformation lief es für Friedberg in diesem Spiel überhaupt nicht rund. Hol-ger Preuß fand nicht so richtig ins Spiel, konnte sich aber noch auf 814 retten. Seinen Mitstreiter Michael Meyer traf es an diesem Wochenende noch schlimmer, der durch zu viele Probleme leider nur auf 781 Kegel kam. Einziger kleiner Lichtblick waren die soliden 856 von Mario Klein. Auf der Gegenseite spielte Ohrdruf entfesselt auf und konnte durch Marc Schunke (896) und Denny Möller (906) trotz des etwas schwachen Ergebnis von Detlef Strauch (809) einen beruhigen Vorsprung von 170 Punkten herausspielen.
Mit diesem Polster im Rücken spielten die drei Gäste ganz entspannt auf und konnten durch Andreas Willing (887), Tino Morgenstern (861) und Uwe Leyhe (850) noch 3 gute Ergebnisse erzielen. Die Friedberger Schlussachse versuchte, den Rückstand aufzuho-len und kämpfte um jedes Holz. Am Ende konnten Stefan Pfeiffer (873), Tobias Wolf (853) und Daniel Duchow (936) den Rückstand aber nur noch auf 106 Miese reduzieren.
Trotz der Niederlage lässt das Friedberger Lager aber den Kopf nicht hängen, da alle Akteure um die eigentliche Heimstärke wissen.
Daniel Duchow