Classic-Kegler des KVW zuhause weiter ungeschlagen - Ronald Schlimper bei Rückkehr bärenstark
Die Classic-Kegler des KVW haben in der 1. Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Sieg mit 6159:5687 Kegel gegen die TUS Gerolsheim war zu keiner Zeit gefährdet. Mit nun 10:6-Punkten belegen die Wolfsburger weiterhin den fünften Tabellenplatz. "Man hat gesehen, wie wichtig ein breiter Kader ist. Nur so können verletzungsbedingte Ausfälle kompensiert werden", sagte Kapitän Gerhard Gams nach dem Spiel erleichtert. Den Start für den KVW machten Manuel Wassersleben (1027) und Gerhard Gams (1081). Beide begannen furios und hatten nach 100 Wurf 539 bzw. 568 Kegel auf der Anzeige stehen. Die Startspieler der Gäste Gerhard Bernatz (965) und Christian Mattern (944) konnten dieses Tempo nicht mitgehen. Eine kleine Schwächephase der Wolfsburger auf der dritten Bahn kostete beide Spielern ein noch höheres Ergebnis. Trotzdem war der Vorsprung nach dem Startpaar mit 199 Kegeln mehr als komfortabel.
Carsten Strobach (1005) und André Landschädel (958) vertraten die Wolfsburger Farben im zweiten Paar. Strobach hatte leichte Probleme beim Spiel in die Vollen, eine starke letzte Bahn hievte ihn dennoch auf ein vierstelliges Ergebnis, und er konnte sein Duell gegen Dieter Staab (984) knapp für sich entscheiden. Landschädel begann stark, verlor dann leider etwas den Faden und brachte sich so um ein besseres Resultat. Auch er behielt gegen André Maul (922) die Oberhand. Der Vorsprung der Gastgeber wuchs auf 256 Kegel an.
Im Schlussdurchgang erfolgte dann die Rückkehr von Ronald Schlimper (1072). Ihm zur Seite stand Jens-Uwe Weiß (1016). Routinier Schlimper erwischte mit seiner ruhigen Spielweise einen glänzenden Start und konnte dieses sehr hohe Niveau über die gesamte Dauer halten. Uwe Köhler (956) auf Seiten der Gäste war in diesem Duell chancenlos. Weiß hatte auf der ersten Bahn etwas Startschwierigkeiten, konnte sich dann aber von Bahn zu Bahn steigern und hatte letztlich gegen Jürgen Staab (916) deutlich die Nase vorne. Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit für die Gastgeber. "Glückwunsch an die Mannschaft, die trotz der personellen Probleme stark aufgespielt hat", sagte Trainer Bernd Klemba nach dem Spiel. Zeit zum Verschnaufen und Erholung bleibt für den KVW nicht, denn bereits am nächsten Wochenende müssen die Wolfsburger zur heimstarken Mannschaft aus Aschaffenburg reisen.
Gerhard Gams