GH/GW mit überzeugender Vorstellung - Tobias Woll in starker Verfassung
Zum 8. Spieltag fanden sich die Kegelfreunde von Bahnfrei Damm Aschaffenburg in der Hardtwaldhalle ein. Hier hatten die Sandhäuser noch etwas gut zu machen, konnten sie doch in der vorigen Spielrunde keines der beiden Spiele für sich entscheiden.
Da Willi Redlin beruflich verhindert war, gingen die Gastgeber mit Tobias Woll, dem Rückkehrer Marco Goldbach und Doninik Schulz in die Partie. Alle drei starteten mit ordentlichen Ergebnissen, so dass sie eigentlich zufrieden sein konnten. Die Gäste allerdings erlebten einen Traumstart und konnten sich so ein wenig Vorsprung herausspielen. Woll zeigte sich wieder von seiner besten Seite und startete mit sehr guten 510 Kegeln. Marco verpatzte leider den zweiten Durchgang und musste sich mit 456 zufrieden geben, während Schulz mit seinen 495 Kegeln der einzige Gut Holz-Akteur war, der in der ersten Spielhälfte seinem Gegner Kegel abnehmen konnte. In der zweiten Hälfte wendete sich allerdings das Blatt. Die Aschaffenburger verloren ein wenig die Linie und setzten jeweils einen Durchgang in den Sand. Die Sandhäuser nutzten dies direkt aus und kämpften sich so zurück in die Partie. Neben Goldbach, der mit sehr guten 504 Kegeln sein Ergebnis noch auf sehr ordentliche 960 hieven konnte, überzeugte vor allem Woll. Dieser zeigte mit 512 Kegeln erneut einen 500er und sicherte sich mit 1022 Kegeln überzeugend die Tagesbestleistung. Aber auch Dominik Schulz wusste mit 484 Kegeln zu gefallen und erreichte so 979. Dies bedeutete dann doch einen Vorsprung von 92 Kegeln, auch wenn es am Anfang nicht so aussah.
Im Schlusstrio gingen Christian Schneider, Michael Masuhr und Mirko Sveiger auf die Bahnen. Schneider wusste mit 487 Kegeln in den ersten 100 Wurf durchaus zu überzeugen, und auch Masuhr erzielte ordentliche 485 Kegel. Sveiger allerdings verpatzte seinen zweiten Durchgang und musste sich mit 466 Kegeln zufrieden geben. Die Gäste zeigten zwar eine ordentliche bis sehr gut Vorstellung, insbesondere Udo Frey mit 509 Kegeln stach hervor, konnte den Vorsprung allerdings nicht entscheidend verkürzen. Im dritten Durchgang brannte Christian Schneider mit 278 Kegeln (alleine 126 ins Abräumen!) ein wahres Feuerwerk ab und setzte sich entscheidend von seinem Gegenspieler ab. Mit 517 Kegeln im zweiten Durchgang (1004 insgesamt) nahm er seinem Gegenspieler ganze 84 Kegel ab. Hinzu kam, dass bei den Gästen ausgewechselt werden musste, was dafür sorgte, dass Michael Masuhrs schlechter dritter Durchgang (223 Kegel) nicht weiter ins Gewicht fiel. Mit seinen 943 auf der Anzeigetafel konnte er zwar nicht zufrieden sein, allerdings reichte dies trotz allem für 40 Kegel Plus gegenüber seinem Bahnnachbar. Mirko Sveiger vermochte sich in den weiteren Durchgängen auch wieder ein wenig steigern, blieb aber mit 916 Kegeln weit hinter seinen Möglichkeiten. Gegen die Niederlage konnte dann auch Udo Frey, stärkster Spieler der Gäste mit 1010 Kegeln, nichts mehr tun.
Michael Masuhr: "Endlich konnten wir mal eine überzeugende Leistung auf den heimischen Bahnen erzielen und befinden uns mit 8:8-Punkten nun auf Platz sieben der Tabelle. Nun gilt es den Schwung am nächsten Spieltag beim starken Aufsteiger Plankstadt, der nur zwei Punkte hinter uns auf Platz neun lauert, mitzunehmen.
Michael Masuhr