Walldorf nur zu Beginn stark - Letztlich siegt Mörfelden ungefährdet
Der Stolze Kranz Walldorf startete gegen Olympia Mörfelden gut und führte nach dem Starttrio durch den ersten Tausender des sehr starken Klaus Körner mit zehn Kegeln. Doch das Schlusstrio mit Marcus Cap und Jürgen Kögel enttäuschte einmal mehr, so dass die 5587:5815-Niederlage nicht zu verhindern war.
Aus Mörfelder Sicht war der Erfolg ungefährdet. Anfangs taten sich die Olympianer noch sehr schwer, trotz einer wieder mal überragenden Leistung von Sven Völkl, der 1034 Kegel auf die Bahnen zauberte. Denn Christoph Zöller begann schwach, konnte sich aber im Laufe des Spiels wieder fangen und erreichte ordentliche 963 Kegel. Wieder einmal unglücklich agierte Pascal Jestädt, der für den erkrankten Heiko Held in die Mannschaft gerückt war. Indiskutable 898 Kegel standen für ihn an der Anzeige, womit er gegen Gerald Drescher (945) einige Zähler abgegeben musste.
Doch kein Grund zur Panik, wussten die Gäste doch um die Stärken des Schlusstrios und dass Walldorf sein Pulver wohl schon verschossen hatte. So kam es dann auch. Zwar knüpften Jürgen Fleischer (974), Holger Liebold (984) und Stefan Beck (962) nicht an die Glanzleistung des vorigen Jahres an, doch der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr, und das Spiel wurde mit 228 Kegeln Vorsprung nach Hause gebracht.
Michael Rappe/Pascal Jestädt