Gelungener Start für Plankstadt - Marco Mergenthaler bester Frei Holz-Akteur
Mit 5823:5619 gegen BF Damm Aschaffenburg hat Frei Holz Plankstadt den ersten Bundesliga-Heimsieg seit 13 Jahren gefeiert. Das Team konnte an den Erfolg in Gerolsheim anschließen und steht mit vier Punkten nach drei Spielen sehr gut da. Die Partie begann zäh, weil Christian Schneider einen rabenschwarzen Tag erwischte. Er wurde nach 100 Kugeln und nur 429 Kegeln gegen Manuel Mahler ausgewechselt, der gute 499 draufspielen konnte. Da Marco Mergenthaler in bester Verfassung war und mit 1066 Kegeln Tagesbester wurde – er hatte mit Udo Frey (1032) den besten Gäste-Akteur gegen sich – ging Plankstadt trotz der mäßigen Vorstellung von Rainer Nord mit 59 Kegeln Vorsprung ins Schlusstrio.
Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, weil Aschaffenburg immer schwächer wurde. Insgesamt drei Ergebnisse unter 900 sind ein Indiz, dass es für die Aschaffenburger ganz schwer werden wird, die Klasse zu halten. Bei Plankstadt spielten Thomas Hörner und Jörg Schneider solide, während Andreas Tippl noch nicht seine Bestform hat. Vor allem im Abräumen fehlt es bei ihm. Plankstadt ließ mannschaftliche Geschlossenheit vermissen, doch der Sieg war völlig verdient. Der erste Vorsitzende Thorsten Vörg war äußerst zufrieden: „Zu Rundenstart hatte ich gesagt, wenn wir aus den ersten vier Spielen vier Punkte holen können, wäre unser Start geglückt. Und genau das haben wir nun erreicht. Wir sind in der Bundesliga angekommen.“
Die Dämmer Bahnfreien waren schon mit gemischten Gefühlen angereist, zumal auf die Routiniers Hermann Heider und Horst Schlett verzichtet werden musste. Eine noch höhere Niederlagen verhinderten die prächtig aufgelegten Udo Frey und Patrick Lebert mit tollen 1032 bzw. 966 Kegeln. Auch Sven Fornoff kam auf vorzügliche 988 Kegel. Durch den zweiten Misserfolg in Serie stehen die Aulbach-Schützlinge nun mehr denn je unter Erfolgsdruck.
Michael Rappe/Heinrich Pröpster