Heimniederlage des Neulings Goldkronach - BF Damm knapper, aber verdienter Sieger im fränkischen Duell
Die anfängliche Nervosität beim Auftaktspiel des Aufsteigers SKV Goldkronach kostete dem Gastgeber gegen den KSC Bahn Frei Damm Aschaffenburg den Sieg. In einem fast bis zur letzten Kugel spannenden Spiel unterlagen die Fichtelgebirgler mit 5872:5908. Den Gästen genügten zwei Tausender von Udo Frey (1037 Kegel) und Host Schlett (1041 Kegel), um den ersten Sieg in der neuen Saison einzufahren.
Zu Beginn brachte Oliver Wagner mit sehr guten 967 Kegeln gegen Hermann Heider (963) gleich vier Kegel auf die Habenseite, doch Detlef Söllner (959) musste gegen den starken Udo Frey mit hervorragenden 1037 wieder 78 Kegel abgeben. 26 Kegel gewann Hermann Zinke mit ausgezeichneten 995 Kegeln gegen Patrick Lebert (969). Neuzugang Achim Jahreis kam auf sehr gute 956 musste jedoch an den Tagesbesten Horst Schlett mit hervorragenden 1041 insgesamt 85 Kegel abgeben. Das Schlusspaar Klaus Dippmar und Reiner Müller ging mit 133 Kegeln Rückstand auf die Bahnen. Reiner Müller konnte mit sehr guten 968 gegen Emmerich Blahut (929) 39 Kegel gut machen, und der beste Heimspieler Klaus Dippmar mit hervorragenden 1027 Kegeln fügte gegen Sven Fornoff (969) weiter 58 Kegel hinzu. Doch am Schluss fehlten 37 Kegel zum Sieg.
Die Dämmer Bahnfreien hatten zum Saisonstart alle Hände voll zu tun, ehe der erste Rundenerfolg unter Dach und Fach war. Die Hallstein-Schützlinge erwischten bei den Nordbayern einen Auftankt nach Maß, als zu Beginn ein Vorsprung von relativ beruhigenden 74 guten zu Buche stand. Den meisten Anteil daran hatte der prächtig agierende Routinier Udo Frey mit erstklassigen 1037 Kegeln. Und auch im weiteren Verlauf waren die unterfränkischen Gäste eine Klasse für sich und vergrößerten die Führung auf kaum mehr aufholbare 133 Kegel. Hierbei brillierte der Horst Schlett mit alles überragenden 1041 Kegeln. Zum Schluss legten sich die Einheimischen mächtig ins Zeug, verkürzten den Rückstand immer mehr, so dass das Happy End im Bereich des Möglichen lag. Die letzten Zweifel am Auswärtscoup beseitige dann der nervenstarke Sven Fornoff mit ausgezeichneten 969 Kegeln.
Klaus Gottfried/Heinrich Pröpster